Pharmig Pressekonferenz

Mittwoch, 28.10.2015|09:00 Uhr
Café Landtmann, Universitätsring 4, 1010 Wien, Österreich

Pressegespräch
Gesetz statt Vertrag? Zwangsrabatt-Gesetz ist verfassungswidrig!

125 Mio. Euro müssen die pharmazeutischen Unternehmen zukünftig jährlich an die Krankenkassen abliefern, wenn ein Begutachtungsentwurf gesetzliche Realität wird. Das würde einen massiven Eingriff in die Rechte und eine Gefährdung der Unternehmen bedeuten, die mitverantwortlich für die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Medikamenten sind und die nach wie vor eine vertragliche Lösung anstreben.

Zwei ausgewiesene Verfassungsjuristen erläutern ihr Gutachten zur Verfassungswidrigkeit des Gesetzesentwurfes. Vertreter der Industrie und Wirtschaft fordern einmal mehr faire Rahmenbedingungen.

Gesprächspartner:

  • Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
  • Mag. Sylvia Hofinger, Fachverbandsgeschäftsführerin Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Chemische Industrie
  • Dr. Erich Eibensteiner, Vizepräsident FOPI – Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie in Österreich
  • Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Mayrhofer, Professor und Mitglied des Senats an der Johannes Kepler Universität, Linz

Über FOPI: Das Forum der forschenden pharmazeutischen Industrie FOPI ist die österreichische Interessenvertretung von 26 internationalen Pharmaunternehmen mit Fokus auf Forschung und Entwicklung. Als Partner im Gesundheitswesen setzt sich FOPI für den Zugang zu innovativen Arzneimitteln und damit für die bestmögliche medizinische Versorgung in Österreich ein. Im Dialog mit Patientenorganisationen, Verschreibern und Kostenträgern trägt FOPI dazu bei, drängende gesellschaftliche Probleme zu lösen.

Über die Pharmig: Die Pharmig ist die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit hat der Verband 120 Mitglieder (Stand Oktober 2015), die den Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die Mitgliedsunternehmen der Pharmig bieten Arbeitsplätze für ca. 18.000 Beschäftigte (Quelle: Vollerhebung unter den Pharmig – Mitgliedsunternehmen, Stand Februar 2015).